Europäischer und internationaler Kulturaustausch
Sachsen-Anhalt im Dialog mit Partnerregionen
Um den kulturellen Reichtum Sachsen-Anhalts international sichtbarer zu machen und zugleich das kulturelle Leben im Land zu bereichern, fördert die Landesregierung kontinuierlich den europäischen und internationalen Kulturaustausch. Im Mittelpunkt stehen dabei langfristige Kooperationen mit den Partnerregionen und Schwerpunktländern, die den Dialog zwischen Institutionen, Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturakteuren nachhaltig stärken.
Ein besonderes Ereignis bildete 2024 das 20-jährige Jubiläum der Regionalpartnerschaft mit der französischen Region Centre-Val de Loire. Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Staats- und Kulturminister Rainer Robra reisten im Oktober nach Orléans, um an den zentralen Feierlichkeiten teilzunehmen. Im Rahmen der Reise fanden vielfältige Fachgespräche zu neuen Projekten und Kooperationen statt, etwa zur Weiterentwicklung gemeinsamer Künstlerresidenzen. Bereits zuvor hatten wechselseitige Delegationsreisen 2022 den partnerschaftlichen Austausch vertieft und den Grundstein für eine Reihe gemeinsamer Initiativen gelegt, die von Konzerten bis zu nachhaltiger Landschafts- und Gartenpflege reichen.
Auch die Partnerschaft mit der polnischen Woiwodschaft Masowien feierte 2023 ihr 20-jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums besuchte eine Delegation aus Sachsen-Anhalt Warschau, wo sie Fachtermine und Gespräche zu künftigen Kooperationsfeldern wahrnahmen.
Darüber hinaus bestehen seit fast drei Jahrzehnten enge kulturelle Beziehungen zur Republik Armenien, die sich zu einer wichtigen Brücke zwischen Europa und dem Kaukasus entwickelt haben. Im April 2025 reiste Staats- und Kulturminister Rainer Robra zu einem Arbeitsbesuch nach Armenien. Neben Gesprächen mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Kultur standen Kooperationen im Bereich Archäologie – insbesondere mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie – im Mittelpunkt.
Mehr erfahren über: "Europäisches Kulturerbesiegel – Auszeichnung für Kloster Schulpforta".

