Kunstmuseum Magdeburg Kloster Unser Lieben Frauen
Architektur trifft Avantgarde: 50 Jahre Kunst im Kloster
Das Kunstmuseum Magdeburg Kloster Unser Lieben Frauen hat sich in den vergangenen fünf Jahrzehnten zu einer der prägenden kulturellen Institutionen Sachsen-Anhalts entwickelt. Als einziges Museum im Land, das kontinuierlich Gegenwartskunst ausstellt und sammelt, verbindet es die romanische Architektur eines herausragenden Baudenkmals mit international orientierter Kunstvermittlung. Seit 1975 wächst das Haus – architektonisch wie inhaltlich – und hat sich mit einem ambitionierten Programm profiliert.
Die Ausstellungen der vergangenen Jahre brachten renommierte Künstlerinnen und Künstler wie Nevin Aladağ, Koen van den Broek, Hans-Hendrik Grimmling, Ulrike Rosenbach, Gabriele Stötzer oder Ulrich Wüst in die Landeshauptstadt. „Herausgeforderte Gemeinschaft“, die große Jubiläumsausstellung zum 50jährigen Bestehen des Hauses, zeigte die Sammlung als vielschichtiges Panorama aus Malerei, Fotografie, Videoarbeiten, Installationen, Grafik und Skulptur. Sie fragte nach künstlerischen Praktiken des 20. Jahrhunderts, den gesellschaftlichen Umbrüche nach 1989 und unseren heutigen Formen des Zusammenlebens.
Seit 2022 erstrahlt der Konzertsaal nach mehrjährigen Restaurierungsarbeiten in neuem Glanz. Der eindrucksvolle Raum der Klosterkirche ist wieder Heimstätte für musikalische Veranstaltungen und noch stärker als bisher in das Konzept des Kunstmuseums Magdeburg eingebunden.
Dass das Museum heute zu den wichtigsten Kulturorten des Landes zählt, zeigt auch die Auszeichnung mit dem „Straße der Romanik“-Sonderpreis 2025 für die Sanierung der Klosterkirche und den Ausbau des Nordflügels. Mit kontinuierlicher Landes- und Bundesförderung und herausragendem Engagement gelingt es dem Museum, seine Sammlung weiterzuentwickeln, nationale Strahlkraft zu entfalten und die Verbindung von historischer Architektur und Gegenwartskunst für ein breites Publikum sichtbar zu machen.
Mehr erfahren über: "Kurz und knapp – Stiftungen Kloster Unser Lieben Frauen und Kloster Berge".

