Ländlicher Raum
Regionale Vielfalt in der Fläche
Von der Altmark im Norden bis zum Burgenlandkreis im Norden, vom Harz im Westen bis Lutherstadt Wittenberg im Osten: Seine unterschiedlichen Kulturlandschaften definieren die Vielfalt Sachsen-Anhalts und wirken identitätsstiftend für Land und Menschen. Mit einem Mix aus bewährten Strukturen und neuen, innovativen Programmen fördert das Land diese Regionen auf vielen Ebenen erfolgreich.
Festivalkultur: Der ländliche Raum ist auch ein Raum der Festivals. Unter der Schirmherrschaft von Staatsund Kulturminister Robra fand 2022 erstmals das Lichtblütenfestival in der Altmark statt. Mit einem vielfältigen kulturellen Programm und fantasievollen Lichtinstallationen brachte es 2024 über 20 Orte in der Altmark zum Leuchten.
Die „Altmark Festspiele“ oder „Jazz im Kloster Jerichow“ zeigen: der Landesnorden verfügt über etablierte Musikfestivals, deren internationales Programm seit vielen Jahren Musikbegeisterte aus ganz Deutschland nach Sachsen-Anhalt lockt. Auch die Popmusik hat ihren Platz im Landesnorden: Der gemeinnützige Verein Aktion Musik / local heroes e.V. aus Salzwedel fördert mit seinem bundesweiten Netzwerk seit über 30 Jahren junge Talente aus allen Bereichen der Popularmusik. 2025 eröffnete man gemeinsam mit Minister Robra das Popkulturzentrum in der Landeshauptstadt Magdeburg.
Im Harz feierte das Theaternatur-Festival in der Waldbühne Benneckenstein 2024 sein zehnjähriges Jubiläum. Ein Erfolgsprojekt, dessen gefeiertes Programm jährlich im August Theater, Tanz und Performance in die Region bringt.
Bürgerschaftliches Engagement für die Kunst: Das in der Altmark liegende Kalbe avancierte in den letzten Jahren zur Künstlerstadt. Damit steht Kalbe modellhaft für starkes bürgerschaftliches Engagement in Kunst und Kultur den Folgen in Begegnung des demografischen Wandels. In den vergangenen Jahren wurde die Künstlerstadt Kalbe landes- und bundesweit ausgezeichnet. 2022 erhielt sie den Stadtumbau Award Sachsen-Anhalt.
Substanz im Blick: Der Förderaufruf Denkmalpflege im Burgenlandkreis brachte über 100 Millionen Euro aus Strukturwandel-Mitteln für das Mitteldeutsche Braunkohlerevier in die Region und entfaltet im Kernrevier rund um Zeitz nachhaltig Wirkung. Im Fokus standen Maßnahmen für große, denkmalgeschützte Schulkomplexe und sowie stadtbildprägende Gebäude.
Transformator: Das Programm „Trafo – Modelle für Kultur im Wandel“ unterstützt die Kulturstiftung des Bundes ländliche Regionen bei der Entwicklung von Kultureinrichtungen und deren Wahrnehmung in ganz Deutschland. Im Rahmen des Programms konnte in Köthen so das Projekt „Ein Schloss als Schlüssel zur Region“ der BachGesellschaft realisiert werden. Über 1,2 Mio. Euro durch das Land kofinanzierte Bundesmittel kamen so nach Anhalt-Bitterfeld.
Mehr erfahren über: "Jenny und Christian Schulz aus Tangermünde".

