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Kurz und knapp

Verdienstorden des Landes Sachsen-Anhalt

Mit dem 2006 gestifteten Verdienstorden des Landes Sachsen-Anhalt sollen herausragende Verdienste von Bürgerinnen und Bürgern um das Land und seine Bevölkerung angemessen gewürdigt werden. In den vergangenen Jahren standen immer wieder auch Persönlichkeiten im Mittelpunkt, die das kulturelle Leben Sachsen-Anhalts über Jahre geprägt haben und deren Engagement Kunst, Geschichte und gesellschaftlichen Dialog miteinander verbinden.

Historiker Konrad Breitenborn (Foto), Pianistin Ragna Schirmer, Autor und Filmemacher Alexander Kluge sowie Musiker Ansgar Striepens zeigen auf je eigene Weise, wie künstlerische Exzellenz und kulturelle Verantwortung zusammenwirken. Mit Arwed Walter Grieshaber und Andreas Porsche wurden zwei Akteure geehrt, die das kulturelle Erbe – von Novalis bis Carl Loewe – bewahrt und neu belebt haben. Max Privorozki setzt seit Jahrzehnten Maßstäbe im Einsatz für jüdisches Leben und Verständigung. Der Gambist Thomas Fritzsch stärkt das internationale Profil des Musiklands. Sigrid Bias-Engels und Monika Grütters wiederum haben UNESCO-Welterbe, Lutherdekade und Bauhausjubiläum entscheidend vorangebracht. Gemeinsam stehen sie für eine Kultur, die Erinnern, Erneuern und Öffnen miteinander verbindet.

 

Mehr erfahren über: "Projekt Sammeln und Entsammeln – Zukunftsfähige Konzepte für Arbeit und Museen".