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Kurz und knapp

Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) – 1957 gegründet und Trägerin u. a. der Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatsbibliothek und des Geheimen Staatsarchivs – ist die größte Kultureinrichtung Deutschlands. Mit dem am 1. Dezember 2025 in Kraft getretenen Reformgesetz wurde sie organisatorisch und strukturell neu aufgestellt, um Leistungsfähigkeit, Sichtbarkeit und Zukunftsfähigkeit zu stärken.

Sachsen-Anhalt hatte sich aktiv am Reformprozess beteiligt: Das Land stimmte früh dem neuen Bund-Länder-Abkommen zur Finanzierung zu, erhöhte seinen Beitrag ab 2026 um zehn Prozent und unterstützte maßgeblich die Einigung zwischen Bund und Ländern. Sachsen-Anhalt war einer der starken Fürsprecher der Reform, die auch einen zentralen kulturpolitischen Auftrag des Einigungsvertrags vollendet: die abschließende Zusammenführung ehemals getrennter preußischer Kulturbestände und die nachhaltige Sicherung des gemeinsamen kulturellen Erbes.

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hermann Parzinger, Kulturstaatsministerin Claudia Roth, Prof. Dr. Marion Ackermann und Kulturstaatsminister Rainer Robra.

 

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