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Kulturhistorisches Museum Magdeburg und Museum für Naturkunde Magdeburg

Aufwertung und vollständige Wiederherstellung des denkmalgeschützten historischen Museumsbaus - Sanierung der Innenhöfe und Innenräume 101-104

Das Kulturhistorische Museum Magdeburg und das Museum für Naturkunde Magdeburg wurden im Laufe der vergangenen Jahrzehnte aufwändig restauriert. Besonders die Bauarbeiten an den Fassaden und Dächern haben den 1906 eröffneten Museumsbau und damit das Stadtbild deutlich aufgewertet. Dank der Förderung durch den Europäische Fond für regionale Entwicklung konnten die Sanierung der Innenhöfe und einiger letzter Schauräume im vergangenen Jahr abgeschlossen werden.

So erfolgte in vier Schauräumen eine Grundsanierung. Die umfangreichen Arbeiten schlossen die Erneuerung der gesamten Elektrik, die Sanierung des historischen Parketts, die Instandsetzung historischer Raumelemente und Putz- und Malerarbeiten ein. Zudem wurde eine neue Ausstellungsbeleuchtung installiert. Diese wird zukünftig die neue schulgeschichtliche Dauerausstellung ins rechte Licht setzen.

Darüber hinaus wurden die Innenhöfe der Museen saniert. Umfangreiche Putz- und Malerarbeiten geben der Megedeborch und dem entstehenden Natureum eine würdige Einrahmung. Zudem wurden ein Großteil der Fenster zu den Innenhöfen erneuert um modernen Sicherheits- und Klimastandards Rechnung zu tragen. Letztlich wurde das Pflaster im nördlichen Innenhof komplett erneuert. Damit steht das zukünftige Natureum auf einem soliden Grund.

Dr. Gabriele Köster, Direktorin der Magdeburger Museen, freut sich, das die geförderten Baummaßnahmen zeitnah mit Leben gefüllt werden können: „Die Erneuerung der schulgeschichtlichen Dauerausstellung des Kulturhistorischen Museum wird den Museumsbesuch generationsübergreifend aufwerten“. Die neue Dauerausstellung wird inhaltlich, konzeptionell und museumstechnisch, unter anderem durch den Einsatz von interaktiven Medienangeboten stark weiterentwickelt.

Zum anderen entsteht im nördlichen Innenhof der Museen das Natureum. Dieses ist als neuer integraler Bestandteil der Dauerausstellung des Museums für Naturkunde und als museumspädagogischer Veranstaltungsort konzipiert und umfasst unter anderem Themen des Klimawandels und verschiedener Lebensräume. „Die spannenden Exponate der Ausstellungen im Museum für Naturkunde werden bald lebendige Nachbarn bekommen. Erste Bäume konnten bereits im Natureum gepflanzt werden“ so Dr. Hans Pellmann, Leiter des Museums für Naturkunde.

Beiden Vorhaben werden vor allem im Rahmen der Museumspädagogik und für generationsübergreifende Dialoge einen deutlichen Mehrgewinn und damit auch zusätzliche und neue Besucher*innen bringen. Die neuen Angebote richten sich zudem explizit an Kinder und Jugendliche. Somit reihen sich die Maßnahmen hervorragend in die Kulturstrategie 2030 der Landeshauptstadt Magdeburg „Kultur für Alle“ ein. Beide Projekte werden dank finanzieller Förderung durch das Land Sachsen-Anhalt und den Bund umgesetzt.