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Coronavirus: Informationen für Kulturschaffende in Sachsen-Anhalt

Aufgrund der derzeitigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kommt es zur Absage und Verschiebung zahlreicher Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt. Insbesondere der Kulturbereich, der vom Austausch und Miteinander lebt, ist in empfindlichen Maße von der Pandemie betroffen. Die Corona-Pandemie hat insbesondere zu einer massiven Gefährdung der wirtschaftlichen Existenz für Soloselbstständige, Angehörige freier Berufe und kleinere Unternehmen im Kulturbereich geführt.

Es liegt im erheblichen Interesse des Landes Sachsen-Anhalt deren wirtschaftliche Existenz und das Aufrechterhalten ihrer künstlerischen Tätigkeiten weiterhin jenseits der Öffentlichkeit (z. B. auch über digitale Plattformen, durch Konzeptionieren, Üben, Proben und Trainieren) und zukünftig zu ermöglichen, bis sich die Liquiditätssituation aus Projekten, Veranstaltungen oder sonstigen Engagements wieder verbessert. Um die Auswirkungen der Corona-Pandemie für die Kultur abzumildern, stehen eine Reihe von Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Programme

Die Programme des Bundes werden laufend aktualisiert und überarbeitet. Bitte beachten Sie daher die Hinweise und Publikationen auf den Websites der zuständigen Behörden.

  • Novemberhilfe: Die Bundesregierung unterstützt damit die von den temporären Schließungen direkt, indirekt und mittelbar betroffenen Unternehmen, Betriebe, Selbstständigen, Vereine und Einrichtungen. Diese Hilfe wird nun – aufgrund der Verlängerung der Schließungen bis zum 14. Februar 2021 – als Dezemberhilfe für die Dauer der Schließung im Dezember 2020 im Rahmen der Vorgaben des EU-Beihilferechts verlängert. Zum Programm

  • NEUSTART KULTUR: Mit hat die Bundesregierung im Sommer 2020 ein Rettungs- und Zukunftsprogramm in Höhe von einer Milliarde Euro aufgelegt, um den Kulturbetrieb und die kulturelle Infrastruktur dauerhaft zu erhalten. Im Fokus von NEUSTART KULTUR stehen vor allem Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ihre Häuser erneut zu öffnen und Programme wieder aufzunehmen, um Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen eine Erwerbs- und Zukunftsperspektive zu bieten. Zum Programm

  • Überbrückungshilfe III: Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Es handelt sich um Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Überbrückungshilfe II läuft derzeit noch bis zum 31. Dezember 2020. Sie wird als Überbrückungshilfe III bis Ende Juni 2021 verlängert und ist wiederholt erweitert worden. Zum Programm

Verschärfung der existenzbedrohlichen Lage im Kulturbereich verhindern

30.10.2020. Staats- und Kulturminister Rainer Robra hat das von Bund und Ländern am 28. Oktober 2020 verabschiedete Maßnahmenpaket als „für den Kulturbereich sehr schmerzhaft und für viele Kulturschaffende existenzbedrohend“ bezeichnet. Er erachtet es als zwingend geboten, dass die entstehenden Einnahmeausfälle der Kunst- und Kulturschaffenden und der Beschäftigten in der Veranstaltungsbranche kompensiert werden und eine weitere Verschärfung ihrer schwierigen Lage verhindert wird. Mehr erfahren